Bild,Germany_B.Z._Mit vorgetäuschter Unschuld zum Star

2016

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Korean 독일 빌트지_B.Z._Mit vorgetäuschter Unschuld zum Star
Chinese 比尔特图片报_B.Z._Mit vorgetäuschter Unschuld zum Star
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6월호 | B.Z._Mit vorgetäuschter Unschuld zum Star
Jun. Issue|B.Z._Mit vorgetäuschter Unschuld zum Star
6月号_B.Z._Mit vorgetäuschter Unschuld zum Star

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[한국화가 김현정 내숭녀의 세계여행기 : 독일 베를린 편]




기사 전문입니다.

 

Kim Hyun Jung ist Koreas erfolgreichste Malerin. Das New Yorker Metropolitan Museum zeigte ihre Bilder. Jetzt stellt sie in Berlin aus.

 

Hinter der Scheibe des koreanischen Kulturzentrums kokettiert Kim Hyun Jung (28) mit ihrer Unschuld. Mit feinen Pinselstrichen tastet sie übers Papier und malt die Bäume am Leipziger Platz. Scheinbar wunschlos und im Einklang mit der Welt.

 

Kaum zu glauben: In ihren eigenen vier Wänden in Seoul kann Kim Hyun Jung zum Shopping-Monster werden! „Ich liebe Shopping. In Korea gehört Online-Shopping praktisch zur Kultur“, erzählt die junge Koreanerin im B.Z.-Gespräch.

 

Kim Hyun Jung (bedeutet: Alles in ihrer Umgebung wird erleuchtet) verbindet auf ihren bis zu fünf Meter hohen Selbstporträts traditionelle asiatische Malerei, westliche Collage und Konsumartikel: Kaffee-to-go-Becher, Laptops und Schuhe, Schuhe, Schuhe. „Alles, was ich male, besitze ich oder würde ich gern besitzen“, sagt Kim Hyun Jung.

 

Mit dieser Mischung aus Kunst und Kommerz ist sie der Shootingstar der koreanischen Kunst, schaffte es im Januar bis ins Metropolitan Museum in New York. Auf Facebook hat sie eine Million Fans. Jetzt zeigt sie eine Auswahl ihrer Arbeiten im Koreanischen Kulturzentrum am Leipziger Platz. „Geschichte der vorgetäuschten Unschuld“ heißt die Schau.

 

Der Titel ist eine Anspielung auf das koreanische Wort Naesung, einen Ausdruck für eine koreanische Besonderheit. „In meinem Land ist Höflichkeit sehr wichtig“, erzählt Kim Hyun Jung. „Wenn man beispielsweise in Gesellschaft Hunger verspürt, würde man das nicht äußern, sondern später zu Hause etwas essen.“

 

Auf den Bildern verrät sie, was passiert, wenn sie auf ihren Bauch hört. Das Motiv „Ich bin auch eine Frau“ zeigt, wie sie Reis in sich hineinschaufelt. „Ich will nicht bewusst provozieren, ich male einfach die kleine Welt, in der ich lebe.“

 

In den Hanbok, das traditionelle koreanische Gewand, zwängt sie sich aber nicht jeden Tag. „Natürlich trage ich auch manchmal Jeans“, erzählt sie. Drei Stunden hat sie sich vor dem Interview gekämmt und geschminkt und angekleidet. Unter den zig Seidenröcken hat die 1,60-Meter-Frau ihre High Heels gut versteckt.

 

Anders auf ihren Bildern. Da scheinen durch den Hanbok-Rock Kim Hyun Jungs Beine durch. Sie will damit zeigen, dass ein Blick hinter die Fassade lohnt. Und sie wünscht sich auch, dass irgendwann jemand hinter ihre eigene Fassade schaut. „Wenn ich den Mann treffe, den ich heiraten will, werden sich auch meine Bilder ändern.“

 

Als Burger-Botin: „Vorgetäuschte Unschuld: du bewegst mich“ malte Kim schon 2013 (Foto: Kim Hyun-Jung)

 

 

JULIANE PRIMUS

 

https://www.bz-berlin.de/kultur/kunst/der-shootingstar-der-koreanischen-kunst-stellt-in-berlin-aus



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